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Bernhard's Eulogy

[See below for translation.]

Lieber Heinz, 
Du fehlst uns sehr, wirst uns noch viel mehr fehlen und bist viel zu früh gegangen! Ich stehe hier als Dein Freund, auch stellvertretend für viele andere. Wir gingen mit Dir durch „dick und dünn“, gute und schwere Zeiten, ich kannte Dich als Freund über 35 Jahre. Wir möchten uns erinnern an so viele schöne Stunden mit Deiner liebevollen und hilfsbereiten Seele. „Kommt herein, Ihr seid wohl müde“......“ruht vom Schmerz und ruht vom Hass“ - Die Worte hast du oft auf der Bühne als Bischof von Digne bei Les Misérables so wunderbar gesungen - sie entsprachen genau Deiner Seele! Wir werden diese Szenen immer so im Herzen behalten.

Lieber Heinz,
Natürlich war auch immer Musik das immer Verbindende in Deinem Leben in Chören und Orchestern mit uns, Du warst schon als Kind im Kirchenchor St. Marien, bei der Gründung des Jungen Chores Aachen und bis heute tragend dabei;  Du hast mit uns den Jugendchor am Gymnasium gegründet,  die ganze erste Zeit als einziger Bass gesungen, immer sicher vom Blatt, hast immer mit dem Orchester von St. Severin in Eilendorf gespielt, hast den Kirchenchor St. Lucia zeitweilig geleitet, hast  mit dem Rochester Cathedral Voluntary Choir gesungen und die freundschaftlichsten Beziehungen hergestellt. Du hast überall bei uns und im Ausland schnell richtige Freunde gefunden.

Beim musikalischen Tun mit Dir war auch viel Lustiges dabei!
Wir sind aber auch mit Deiner Posaune zu Karneval durch Würselen gezogen und Du hast die Lieder auf Platt[deutsch] gesungen und begleitet,  hast mit uns a cappella „in der Bar zum Krokodil“ gesungen.

Du hast allen Konzerten eine besondere Note gegeben durch Deine wunderbare weiche tiefe Bassstimme - zum Beispiel beim Schlussakkord das tiefe A, das bleibt bei uns der Heinzton!  Ich erinnere mich auch an ein Benedictus,  wo Du das Basssolo so wunderbar gesungen hast,  dass es das Herz sehr berührt hat und wir haben es aufgenommen und ich hoffe, dass wir Aufnahmen Deiner Familie und anderen schenken können,  damit Deine Stimme für sie erklingt.

Lieber Heinz,
Du warst der absolut zuverlässige Organisator für alle, von den Bussen bis zur Kasse,  nach Morlaix, Rochester, Colchester,  Spanien,  USA-Tournee, warst immer als erster da bei der Abfahrt, warst nie müde und hast die Busfahrer unterhalten und bei Laune gehalten, Du konntest Dich in ihre Seele hineinversetzen, hast ihnen Unterkunft und Parkplatz besorgt. Du konntest auch entlang von 1000 km alle Einzelheiten der Sehenswürdigkeiten packend erklären! Du warst ein hervorragender Fahrer und hast in den USA, England, Ahrtal u.a. tausende km die Chöre sicher und humorvoll gefahren. Navigationsgeräte waren nichts für Dich, Du hattest alle Landkarten im Kopf.

Hunderte Konzerte vom Kirchenkonzert bis zu Auftritten auf Burg Wilhelmstein hast Du mit uns allen gestaltet und organisiert, mit den Eltern zusammengearbeitet,  alle Chorfahrten, alle Les Misérables- und Martin Guerre-Aufführungen,  Kirchenkonzerte, ..hunderte. Cello- Posaunen- und andere Stimmen hast Du herausgeschrieben und in Kleinarbeit am Computer eingetippt.

Deine Gastfreundschaft war unbegrenzt, Du konntest Dich in die Seelen unserer Besucher aus England und aus Morlaix vollkommen hineinversetzen und Du hast wesentlich so viel für die deutsch-französische Freundschaft getan!

Du warst auch der geborene Reiseführer: Aachener Geschichte, Sagen der Region,   Domführungen, Stadtführungen für die Gäste hast Du in fließendem Französisch, Englisch durchgeführt.

Schon in den 70er Jahren bist Du mit Jugendgruppen nach Morlaix und Dorduff zum Zelten gefahren als Betreuer und hast mir nachher begeistert davon erzählt. Diese Fahrten werden den heute Erwachsenen immer in guter Erinnerung bleiben und haben die Städtepartnerschaft mit aufgebaut.

Du wolltest auch den Besuch der Engländer auf der diesjährigen Chorbiennale organisieren und es hat Dir übermäßige Sorgen bereitet, dass Du es aus gesundheitlichen Gründen nicht konntest. Wir danken Dir für alle Deine immensen Mühen!

Als Handwerker mit immensem Fachwissen hast Du in Deiner unbegrenzten Hilfsbereitschaft bei zig Familien bei uns,  in England oder in  Morlaix Fliesen gelegt, Parkett verlegt, und Wohnungen umgebaut. 

Du hast in vielen Stunden auch Gespräche mit Hilfe Suchenden Jugendlichen geführt, Du konntest ihnen zuhören und helfen.  

Lieber Heinz,
als ich Dich letzte Woche zum letzten Mal im Krankenhaus besuchen konnte, hast Du gar nicht ans Sterben gedacht, hast Dich gefreut über gewesene Besuche, über Lisas Examen und Geburtstag erzählt. Du hast Dir ausgemalt, dass Du z.B. eine Fahrt an die Mosel machen wolltest,  wenn es Dir wieder ein bisschen besser ginge.

Wir wollen uns an die vielen Jahre und Stunden erinnern, in denen wir Schönes mit Dir erlebt haben und auch wenn wir jetzt sehr traurig sind, wir danken Dir und in unseren Herzen und den Erinnerungen wirst Du weiterleben!

Am Schluss möchte ich noch im Namen der Familie von Heinz alle Verwandten, Freunde und Nachbarn einladen, im Anschluss an die Beerdigung mit zum Kaffee in die Zitadelle neben dem Würselener Rathaus am Morlaixplatz zu kommen.

 

[Translation by David Clark]

Dear Heinz,

We are missing you greatly, and will miss you even more in the future. You left us far too early. I stand here as your friend and as representative for many others. We went through “thick and thin” with you, through good and bad times, and I knew you as a friend for thirty five years. We take pleasure in calling to mind so many good times spent with you friendly and generous spirit. “Come on in, you must be weary”…”rest from pain and rest from hatred” – on many occasions you sang these words so wonderfully on stage as Bishop of Digne in Les Miserables – they precisely matched your spirit, and that is how we shall always remember these scenes.

Dear Heinz,

Of course music was the constant thread running through your life in choirs and orchestras with us. As a boy you sang in St. Mary’s church choir. You were a founder member of the Aachen Youth Choir, of which you remained a mainstay. Together we founded the High School Youth Choir, in which you initially sang as the only bass, always a secure sight reader; you were a regular member of the St Severin Orchestra in Eilendorf, directed for a time the St. Lucia church choir and sang with the Rochester Cathedral Voluntary Choir where you made many friends. You consistently struck up real friendships here and abroad.Your musical activities also brought us a great deal of enjoyment!

We paraded through Würselen with your trombone, you sang and accompanied songs in Plattdeutsch, and sang unaccompanied songs with us in the Krokodil bar.

Your wonderful deep bass voice lent a special note to all concerts – for example on a low A in the final chord, which we still call the Heinz note! I also recall a Benedictus in which you sang the bass solo so wonderfully that it really touched our hearts. We recorded it and I hope that we can give recordings to your family and to others so that they too can hear your voice.

Dear Heinz,

You were absolutely the most reliable organiser for everything from coaches to finance for our trips to Morlaix, Rochester, Colchester, Spain, USA tours. You were always the first to arrive at the departure point, you were never tired, you kept the coach drivers amused and in good humour, you could put yourself in their shoes, you looked after their accommodation and parking. You also gave gripping accounts of everything worth seeing within 1000 km!  You were an excellent driver, and drove choirs safely and wittily for thousands of kilometres in the USA, England, the Ahr Valley etc. You had no time for navigation devices, you had all the maps in your head.

With us you devised and organised hundreds of concerts, from church concerts to events in the Wilhemstein castle, you worked with the parents, all those choir trips, all those productions of Les Miserables and Martin Guerre, church concerts – they ran into hundreds. You wrote out parts for cello, trombone and other instruments and made fair copies on the computer.

Your hospitality was limitless, you had the ability to put yourself in the shoes of our guests from England and Morlaix, and you did so much to advance the cause of Franco-German relations!

You were also the ideal tour guide: whether it was the history of Aachen, local legends, cathedral tours, or city tours for visitors, you conducted them in fluent French or English.

Back in the 70s you were already supervising camping holidays for youth groups to Morlaix and Dorduff, and afterwards you gave me glowing accounts of them. Good memories of those trips will always remain with those who took part, now much older, and they also helped to strengthen the town twinning schemes.

You also wanted to organise the English visit to this year’s choir biennial, and you were really upset that you were unable to do so on health grounds.  We do thank you for all your huge efforts!

As a craftsman with an enormous breadth of knowledge you gave generously of your time here, in England or in Morlaix to lay paving and parquet flooring, and to help with rebuilding work.

You spent many hours talking to children in need of help, you were a good listener and able to assist them.

Dear Heinz,

When I visited you in the hospital last week, you had no thoughts of death, you spoke cheerfully of past visits, of Lisa’s exams and birthday. You were thinking of taking a trip, perhaps to the Moselle, when you were feeling a little better.

We shall remember the many years of happy times spent with you, and however sad we are today, we thank you and you will live on in our hearts and memories.

In conclusion I would like once more on behalf of Heinz’s family to invite all his relatives, friends and neighbours to come for coffee with us after the interment, in the Citadel next to Würselen Town Hall on the Morlaixplatz.

 

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